Dauerbrandofen/ Kaminofen

Das kompakte Leistungswunder

Die Gemütlichkeit des Feuers ist nicht der einzige Grund für die Anschaffung eines Ofens. In Zeiten, in denen die Gas- und Ölpreise aber ebenso das Umweltbewusstsein steigen, ist auch die Heizeffizienz ein Kriterium beim Ofenkauf. Häufig fällt in diesem Zusammenhang der Begriff „Dauerbrandofen“.

Doch was ist ein Dauerbrandofen überhaupt? Und eignet sich ein Zeitbrandofen wirklich nicht für den Dauerbetrieb? Diese Fragen wollen wir Ihnen im Folgenden beantworten.

Was bedeutet der Begriff Dauerbrand?

Der Gedanke, dass ein Dauerbrandofen seinen Namen daher hat, dass er für den Dauerbetrieb geeignet sei, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Zwar kann man ihn zweifelsohne im Dauerbetrieb nutzen, dies ist jedoch bei einem Zeitbrandofen nicht anders. Ansonsten würde er schließlich nicht als zuverlässige Heizquelle infrage kommen.

Der Begriff Dauerbrand hat einen anderen Ursprung als die Dauer der Nutzung. Er gibt lediglich an, wie lange ein Ofen den Abbrand ohne Nachlegen des Brennstoffes halten kann. Bei einem mit Holzscheiten betriebenen Dauerbrandofen muss diese Dauer mindestens 90 Minuten betragen.

Dauerbrandofen - Ofenhaus Colnrade

Der Unterschied zwischen einem Dauerbrandofen und einem Zeitbrandofen

Ein Zeitbrandofen hingegen muss nur eine Abbranddauer von 45 Minuten bei Holzscheiten einhalten. Dies muss jedoch nicht bedeuten, dass er die Wärme kürzer hält als ein Dauerbrandofen. Ein Beispiel für einen Zeitbrandofen ist der Grundofen, der zwar kürzer brennt als ein Dauerbrandofen, die Wärme aufgrund seiner hervorragenden Speichereigenschaften jedoch deutlich länger halten kann.

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Dauer- und einem Zeitbrandofen ist die Gestaltung des Brennraumes. Im Falle eines Zeitbrandofens ist dieser Brennraum flach gestaltet. Das Holz liegt also flach auf dem Boden des Brennraumes auf. Ein Dauerbrandofen verfügt hingegen über eine Gussmulde, in der sich der Brennraum befindet. Die Holzscheite liegen demnach in einer Mulde und können während des Abbrandes nachrutschen.

Zudem verfügt ein Dauerbrandofen grundsätzlich über einen Ofenrost unter der Brennmulde, während dieser bei einem Zeitbrandofen nicht zwingend vorkommen muss. Der Ofenrost ermöglicht eine optimale Luftversorgung des Holzes während des Verbrennungsprozesses.

Die Vorteile des Dauerbrenners

Der Dauerbrandofen hält durch seine lange Brenndauer Ihren Wohnraum für eine längere Zeit warm, ohne dass Sie Holz nachlegen müssen. Dies ist besonders praktisch, wenn Sie keine Gelegenheit dazu haben, den Brennstoff nachzulegen, da Sie beispielsweise mit den Händen arbeiten oder eine Weile außer Haus sind.

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Das ist der ideale Brennstoff für den Dauerbrandofen

Es gibt zwei Typen von Dauerbrandöfen. Klassisch wurden Dauerbrandöfen mit Kohle betrieben, die über eine mechanische Automatik (meist unter Einsatz von Bi-Metall) die Luftversorgung steuerten. Der holzbetriebene Dauerbrandofen kann die Brenndauer über eine Verbrennungsluftautomatik (Fire+) über eine längere Dauer halten und hilft so, den Kaminofen besser zu betreiben.

Die Befeuerung eines Dauerbrenners mit Kohle ist jedoch nicht mehr zeitgemäß, da durch die Verwendung des nicht nachwachsenden, fossilen Brennstoffes Kohle eine höhere Umweltbelastung entsteht. Moderne Dauerbrandöfen arbeiten hingegen mittlerweile vorrangig mit Holz als Brennstoff.

Wir empfehlen Ihnen daher die Verwendung eines zeitgemäßen Holz-Dauerbrandofens, der den nachwachsenden Rohstoff Holz als Brennmaterial verwendet. Daher finden Sie auf dieser Seite hauptsächlich Bilder von Holz-Dauerbrandöfen. Diese gibt es beispielsweise von der Firma Drooff mit einer automatischen Abbrandsteuerung. Dem Holz wird nur so viel Luft zugeführt, wie es zum Brennen für die gewünschte Heizleistung benötigt. Die Brenndauer wird damit um bis zu 50% verlängert.

Dauerbrandofen - Ofenhaus Colnrade
Dauerbrandofen - Ofenhaus Colnrade
Dauerbrandofen - Ofenhaus Colnrade

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Für wen eignet sich ein Dauerbrandofen?

Ob Sie einen Dauerbrenner oder einen Zeitbrandofen bevorzugen sollten, hängt größtenteils von Ihrem persönlichen Geschmack und Ihren Anforderungen ab. Bei einem Zeitbrandofen mit Speichermasse hält die Wärme länger. Man braucht weniger nachzulegen und hat gleichmäßige, milde Wärme.

Bei einem mit Holz betriebenen Dauerbrandofen haben Sie den Vorteil, dass der Ofen die Steuerung der Luftzufuhr übernimmt und die Bedienung dadurch sehr leicht ist. Man erzeugt so mit wenigen Nachlegen genügend Wärme für einen gemütlichen Feierabend.

Der Kohledauerbrandofen ist etwas aus der Zeit gefallen und ist vorwiegend in Räumen im Einsatz, die 24 Stunden beheizt werden sollen. Dafür eignet sich ein moderner Pelletofen jedoch besser. Weitere Infos hierzu finden Sie auf der Seite Pelletöfen (siehe Link unten).

Erleben Sie den Unterschied im Ofenhaus Colnrade

Wollen Sie sich selbst von den Unterschieden zwischen Zeit- und Dauerbrandofen überzeugen? In der Ofenerlebniswelt vom Ofenhaus Colnrade können Sie über 400 verschiedene Öfen miteinander vergleichen. Darunter sind auch automatikbetriebene Holzbrandöfen.

In wohnlichem Ambiente auf über 1.000 Quadratmetern beraten wir Sie gerne bezüglich verschiedener Ofentypen, damit Sie den Ofen finden, der sowohl Ihren Anforderungen als auch denen Ihres Wohnraumes entspricht. In diesem Sinne klären wir mit Ihnen auch die Frage, ob ein Dauerbrandofen oder ein Zeitbrandofen besser zu Ihnen passt.

Sollte der Zeit- oder Dauerbrandofen Ihrer Träume in unserer umfangreichen Ausstellung nicht dabei sein, bieten wir Ihnen in unserer Ofenmanufaktur Colnrade die Möglichkeit, einen individuellen Ofen anfertigen zu lassen. Auch der fachgerechte Einbau von durch uns verkauften oder angefertigten Öfen wird selbstverständlich von uns übernommen.

Impressionen

Dauerbrandofen - Ofenhaus Colnrade
Dauerbrandofen - Ofenhaus Colnrade
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